S'Illot: Ein geschichtsträchtiger Ferienort mit Aussichten

S’Illot - Bucht

Mit S’Illot lernen Urlauber einen kleinen Ort an der Ostküste kennen, der ebenfalls unter der Bezeichnung Cala Moreia bekannt ist. Seinen Namen hat S’Illot einem ortsnahen vorgelagerten Felsen zu verdanken, der eines der Wahrzeichen der Urlaubsregion ist. Mit einer Mischung aus einem kleinen, aber feinen Sandstrand, geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten sowie vielfältigen Freizeitmöglichkeiten bietet S’Illot alles, was das Herz begehrt.

Faszinierende Zeitzeugen: Überbleibsel eines talaiotischen Dorfes

Heute ist bekannt, dass die Überreste des talaiotischen Dorfes von S’Illot, die sich im Zentrum der Ortschaft befinden, aus der Zeit um 1100 v. Chr. stammen. Rund 200 Einwohner lebten zu der Zeit in der Region und widmeten sich der Landwirtschaft. Der Jagd wurde zu dieser Zeit eine ebenso große Bedeutung zuteil wie der Haltung von Schafen und Schweinen. Inmitten der Siedlung befand sich ein viereckiger Talaiot, der das Zentrum von 35 Wohnstätten bildete, die von einer Stadtmauer umgeben waren. Die Kolonisierung Mallorcas durch Römer um 123 v. Chr. führte zu einer Entkolonialisierung der Siedlung. Auch wenn es nicht gesichert ist, landeten die Flüchtlinge einer historischen Hypothese zufolge an den Stränden der Umgebung in Sa Coma oder Cala Millor. Damit sich S’Illot als Ferienort etablieren konnte, genehmigten Verantwortliche um 1948 eine Parzellierung von Ca n’Amer de S’Illot. Die Urbanisierung setzte ab 1959 ein, so dass bis 1965 mehrere Hotels errichtet wurden.

Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten versprechen maximale Abwechslung

S’Illot - Blick auf Wasser

Heute ist S’Illot als verhältnismäßig preisgünstiges Reiseziel auf Mallorca bekannt, dass es in punkto Moderne nicht mit dem Nachbarort Sa Coma aufnehmen kann. Liebhaber historischer Bauten haben in der Ortschaft dennoch die Möglichkeit, der Historie auf die Spur zu geraten – indem sie dem Dorf aus Talaiot-Bauten in S’Illot einen Besuch abstatten. Der nahe gelegene Talaiot aus Cala Morlanda ist etwa 1,5 Kilometer südlich des Strandes Cala Moreia zu Hause. Der kreisförmige Talaiot Na Pol aus Sa Coma ist nur unweit vom Safaripark entfernt. Eine weitere faszinierende Sehenswürdigkeit ist das begehbare Tropfsteinhöhlensystem Coves del Drac. Die sogenannten Drachenhöhlen sind nur wenige Kilometer von S’Illot in südöstlicher Richtung entfernt und erstrecken sich über einen Bereich von 1.700 Kilometern. Einer der im Höhlensystem befindliche See – der Llac Martel – gilt als größter unterirdischer See aus ganz Europa. Bei diesem Ambiente verwundert es nur wenig, dass in den Drachenhöhlen regelmäßig Konzerte stattfinden. Wer seine Reise nach S’Illot aktiv gestalten und mit einer faszinierenden Naturlandschaft auf Tuchfühlung gehen möchte, sollte ausreichend Zeit für Exkurse zur etwa 200 Hektar großen Halbinsel Punta de n’Amer einplanen. Dieses nur zwei Kilometer von S’Illot entfernte Naturschutzgebiet bietet perfekte Bedingungen für ausgiebige Wanderungen, auf denen Urlauber ein kleines Museum besuchen können. Ein spektakulärer Aussichtspunkt über die Bucht von Cala Millor ist ein weiteres Highlight der Naturlandschaft – ebenso wie das 1696 erbaute Castell.

Tierische Begegnungen im Safari-Park

Puren Freizeitspaß verspricht ebenfalls der nur wenige Kilometer entfernte in Sa Coma gelegene Safari-Park. Besucher erhalten im Safari-Park die Gelegenheit, ihre individuell gestaltbare Safari mit dem eigenen oder einem parkeigenen Fahrzeug durchzuführen. In freier Wildbahn leben in dieser Tieranlage zumeist afrikanische Steppentiere wie Affen zusammen. Neben zwei Show-Bühnen sowie einer Gaststätte beherbergt der Safari-Park einen kleinen Zoo, in dem Besucher Gehege für Elefanten oder Raubtiere entdecken. Neigt sich die Sonne hinter dem Horizont, erwartet Nachtschwärmer in S’Illot ein besonderes Highlight. Regelmäßig schlagen fliegende Händler ab der Dämmerung ihre Zelte auf und veranstalten mit dem Nachtmarkt einen Event von hohem Seltenheitswert. Ein Highlight für Feierfreudige ist das Volksfest Fiestas de S’Illot, das alljährlich an jedem zweiten September-Wochenende stattfindet und mit einem sensationellen Feuerwerk gekrönt wird. Die Fiestas del Turista sind aus der Motivation heraus entstanden, die touristische Sommersaison am jeweils letzten September-Wochenende mit einem Freudenfest für Einheimische und Urlauber zu verlängern.

Mehrere Möglichkeiten zur Anreise

Um diese Volksfeste zu erleben und die außergewöhnlichen Touristenattraktionen ins Visier zu nehmen, steuern Autofahrer nach einer Flugreise zum Airport von Palma de Mallorca die MA-4021 bis Manacor an. Da S’Illot dem Ferienareal von Cala Millor und zugleich der Landschaftszone Llevant angehört, bestehen zahlreiche Busverbindungen in die Region. Mit einem kleinen Minizug können Urlauber in verschiedene Orte des Feriengebietes reisen. Zusätzlich entdecken Reisende am Südende des Strandes die kleine Marina samt Schiffsanlegestelle. Da sich S’Illot bis heute nicht als richtige Tourismus-Hochburg etabliert hat, sind Ruhesuchende oder Individualurlauber in dieser Region am richtigen Ferienort angelangt. Auch für Urlauber, die auf den Komfort von Fünf-Sterne-Hotels verzichten können und zusammen mit ihrer Familie einen preiswerten Mallorca-Aufenthalt genießen möchten, ist S’Illot das richtige Reiseziel.

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