Porto Petro: Hier ist die Tradition zu Hause

Porto Petro

Porto Petro ist das perfekte Reiseziel für Individualurlauber, die großen Wert auf ein ruhiges Ambiente legen, das mit traditionellem Flair vereint wird. Dieser Ferien- und Hafenort ist an der südöstlichen Küste in der Region Migjorn gelegen und nur einen Katzensprung von der mallorquinischen Touristen-Hochburg Cala d’Or entfernt. Etwa 500 Menschen leben in diesem charmanten Dorf, das über die Grenzen hinaus für seinen wunderschönen historischen Hafen bekannt ist. Obwohl Besucher größere Sehenswürdigkeiten in Porto Petro vergeblich suchen, wird es nicht schwer fallen, sich in diesen verträumten Ort zu verlieben.

Im 13. Jahrhundert wurde Porto Petro gegründet

Vermutlich wurde Porto Petro bzw. Portopetro zu unbestimmter Zeit zwischen 1281 sowie 1298 ins Leben gerufen. Der erste Grundstein wurde vermutlich auf der Übergangsstraße zwischen Santanyí sowie Porto Petro gelegt. Die Historie der Region war immer wieder mit der Abwehr des Hafens vor wildernden Piraten verbunden. Zudem wurde der kleine Ort bereits in der Vergangenheit stets in einem Atemzug mit den Frischwasserquellen Pou de sa Platja de Son Pou- sowie Duri genannt. Die Zeiten, in den Porto Petro der Region Sa Punta angehörte, haben sich mittlerweile geändert. Während des 20. Jahrhunderts wurde das Land nach und nach aufgeteilt, bis im Mai 1954 die Basis für die hiesige Kirche gelegt wurde.

Am historischen Hafen pulsiert das Dorfleben

Seinen traditionellen Charme hat sich der Ferienort trotz dieser Umstrukturierungen bis heute bewahrt. Das Herz von Porto Petro bildet der natürliche historische Hafen, der heute partiell als Yachthafen sowie zur Fischerei genutzt wird. Durch seine traumhafte Lage inmitten einer natürlichen Bucht verzaubert dieser Hafen jeden Besucher. Mehrere kleine Buchten befinden sich in unmittelbarer Umgebung und verleihen diesem Ortsbild das i-Tüpfelchen. Der hiesige Aussichtsturm bietet seinen Besuchern einen phänomenalen Blick über die Region. Die im Ibizastil errichteten weißen Gebäude des Nachbarortes Cala d’Or sind ebenfalls einen Ausflug wert. Zudem sollten Reisende keine Mühen und Kosten scheuen, um über die Straße C-717 ins nur zehn Kilometer entfernte Santanyí zu gelangen. Architektonische Bauten wie das Rathaus aus dem Jahr 1902, die im 14. Jahrhundert errichtete Pfarrkirche Capelle del Roser sowie die im 18. Jahrhundert entstandene Kirche Sant Andreu betonen die kulturellen Vorzüge der Region.

Diese Strände sind schnell erreichbar

Um die Sonne und das einzigartige Mittelmeer-Ambiente bei ausgiebigen Sonnenbädern zu genießen, ist die Doppelbucht Cala Mondragó mit den Stränden S’Amarador sowie Ses Fronts de n’Alis mit Sicherheit einen Ausflug wert. Die Sonnenseite Mallorcas dürfen Badegäste ebenfalls am nahe gelegenen Cala Santanyí oder Cala Llombards genießen. Vor Ort finden Besucher des Cala Llombards perfekte Bedingungen zum Schnorcheln vor. Am Cala Santanyí steht ein Tretbootverleih zur Verfügung, der eine aktive Rundreise entlang der Küste des Mittelmeeres ermöglicht. Noch romantischer ist eine Tour auf einem der Glasbodenboote, die in Porto Petro angeboten werden. Feinschmecker dürfen im hiesigen Restaurant nicht nur erstklassige traditionelle Spezialitäten, sondern ebenfalls den Ausblick auf das Meer genießen. Ein Highlight unter den Freizeitmöglichkeiten sind ohne Zweifel Exkurse zum 765 Hektar großen Nationalpark Mondragó. Wander- und Radtouren führen in dieser Naturlandschaft durch einen Nationalpark, dessen Reichtum an Flora und Fauna außergewöhnlich groß ist. Neben der Vogelschutzzone dürfen Besucher Baummarder, Wildkaninchen oder sogar verwilderte Hausziegen bewundern.

Von Massentourismus ist in Porto Petro keine Spur

All diese Besonderheiten dürfen Urlauber in einem Ort genießen, an dem noch nicht einmal mit Fantasie an Massentourismus zu denken ist. Aus dem Grund fasziniert Porto Petro vor allem Individualreisende und die Urlauber, die inmitten einer malerischen und beinahe einsamen Umgebung neue Kraft tanken möchten. Dass die Tradition an diesem Küstenort eine wichtige Rolle einnimmt, beweist ebenfalls das Fest San José. Am 19. März jedes Jahres wird die Festivität zu Ehren des Heiligen Josef begangen, bei der es mit Sicherheit jeden Einwohner von Porto Petro auf die Straßen treibt. Wie durch Zauberhand steckt die kleine Fischerenklave auf einmal voller Leben, wenn auf den Straßen der Ortschaft Ausstellungen, Sportwettbewerbe, traditionelle Tänze sowie Kinderspiele auf- und durchgeführt werden. Einen ähnlichen Trubel verursacht das Fest von San Roque Mitte August. Einheimische und Urlauber finden sich bei sommerlichem Klima zusammen, um nach Herzenslust zu musizieren, zu tanzen oder durch die Straßen zu ziehen. Die Höhepunkte dieser Festlichkeit ändern sich von Jahr zu Jahr.

Ein traditionelles Dorf, in dem die Zeit dennoch nicht stehen bleibt

Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, dieses traditionelle Dorf ins Visier zu nehmen, das dennoch im Hier und Jetzt angekommen ist. Autofahrer steuern diesem Reisetraum entgegen, indem sie auf der MA-19 in Richtung Cala Santanyí bzw. Porto Petro fahren. Direkte Busverbindungen bestehen mit der Linie 501 vom Plaça de España in den nur 1,5 Kilometer entfernten Nachbarort Cala d’Or.

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