Can Picafort: Ein Touristenmagnet mit dörflichem Charme

Can Picafort

Can Picafort ist ein im Nordosten von Mallorca gelegener Touristenort, der der Gemeinde Santa Margalida angehört. Der gepflegte Sandstrand mit direktem Blick auf das Tramuntana-Gebirge, die Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, das ausgeprägte Nachtleben sowie die vielseitige Strandpromenade sind die Stärken dieses Touristenmagneten. Denn hier sind Urlauber in einer Baderegion an der Bucht von Alcúdia angelangt, die komplett auf den Tourismus ausgelegt ist.

Santa Margalida und Can Picafort bilden eine geographische Einheit

Der historische Ursprung dieses Touristenmagneten ist unmittelbar mit der Historie der Gemeinde Santa Margalida verbunden. Alte Grabsteine und Inschriften verweisen darauf, dass die damals unter der Bezeichnung ‚Hero’ bekannte Region bereits zu Römerzeiten besiedelt gewesen ist. Araber siedelten sich ebenfalls im heutigen Santa Margalida sowie Can Picafort an, um vom einstigen großen Langgut Abenmaaxbar zu profitieren. Ein architektonisches Zeugnis des Wohlstands, der seit jeder in der Region herrschte, ist die Pfarrkirche Santa Margalida. Die Seitenkapellen dieses im Jahr 1232 errichteten Gotteshauses sind besonders prunkvoll ausgestattet. Von dieser Magie fühlten sich viele Menschen im 19. Jahrhundert angezogen und errichteten sich Unterkünfte in Can Picafort. Während des 20. Jahrhunderts etablierte sich das Städtchen als beliebtes Reiseziel für Touristen.

Die Heimat der ‚Totenstadt’

Heute ist Can Picafort ein Reiseziel, das namhafte Sehenswürdigkeiten wie die S'Illa d'en Porros sowie Son Real beherbergt. Diese Nekropolen der Talaiot-Kultur sind im Küstengebiet zwischen Son Serra de Marina sowie Son Bauló zu Hause. Vor allem die mystische Seite von Son Real ist unumstritten – gilt dieser Ort seit jeher als geheimnisvolle Totenstadt. Vor Ort gelangen Urlauber zu einem Ausflugsziel, an dem Reisende das größte Gräberfeld der Balearen entdecken. Zwischen dem 7. und 4. Jh. v. Chr. wurden in der Nekropole über 300 Tote begraben, die in Son Real ihre letzte Ruhe gefunden haben. Der nahe gelegene Naturpark de S’Albufera bietet Naturliebhabern die Möglichkeit, niedergelassenen Vögeln beim Brüten zuzuschauen.

Ein illegales Fest mit hohem Beliebtheitsgrad

Dass es die Menschen auf Mallorca lieben zu feiern, ist ebenfalls auf dem Veranstaltungskalender von Can Picafort ersichtlich. Alljährlich kehren Tausende von Menschen Mitte August in die Stadt, um mit dem Entenfest die bekannteste Festivität weit und breit zu zelebrieren. Das Erstaunliche an dieser Veranstaltung ist, dass diese illegal organisiert wird. Dennoch ist es für viele Besucher ein Erlebnis, eine der rund 350 Enten zu fangen, die nahe dem Hotel Sol y Mar ausgesetzt werden. Ein Großteil der Tiere wird anschließend wieder frei gelassen, nur einige landen auf den Tellern der Mallorquiner. Anschließend hat es sich bereits eingebürgert, dass diese Aktion durch das Rathaus sowie den Inselrat für Fischerei und Landwirtschaft mit einer Geldbuße von rund 3.000 Euro geahndet wird. Im kleineren Rahmen finden sich hauptsächlich Einwohner zum Fest von Son Serra am 16. Juli zusammen. Dieses zu Ehren der Jungfrau Carmen – der Schutzpatronin der Fischer – abgehaltene Fest ist vor allem für Besucher aus der Region mit bewegenden Momenten verbunden. Dem Heiligen Antonio huldigen Einwohner am 16. und 17. Januar. Dem Schutzheiligen der Tiere zu Ehren werden traditionelle Lieder gesungen und Freudenfeuer entfacht. Der Marsch in bunter Tierverkleidung ist das Highlight dieser Festivität.

In der Sonne relaxen und auf der Kart-Rennbahn Adrenalin spüren

Um die Sonne Mallorcas und ein Bad im Mittelmeer zu genießen, ist der kilometerlange Strand Platja de Can Picafort der perfekte Ort. Die Kart-Rennbahn von Can Picafort ist ein Highlight für alle Motorsport-Fans, die ihr Können auf der größten Kart-Rennbahn der Insel unter Beweis stellen möchten. Da die Kartbahn in zwei Bahnen aufgeteilt ist, stehen eine Leihkart-Strecke mit einer Länge von 825 Metern sowie eine Profi-Rennstrecke von 725 Metern zur Verfügung. Zudem sollten sich Besucher auf keinen Fall einen Spaziergang auf der Strandpromenade entgehen lassen, an der Restaurants und Cafés ihre Speisen zu moderaten Preisen anbieten. Liebhaber frischer Fischgerichte kommen im Mandilego in der Isabel Garau 49 auf ihre Kosten. In der Penthouse Bar des Hotels Gran Vista genießen Urlauber köstliche Drinks und einen Ausblick über die Insel und das Meer. Die parallel zur Uferpromenade des Ortskerns gen Osten gelegene Einkaufsstraße bietet eine bunte Mischung aus Souvenirs, Sportartikel sowie modischer Bekleidung – einfach alles, was das Urlauberherz begehrt.

Öffentliche Verkehrsmittel versprechen Mobilität

Vom Flughafen in Palma de Mallorca bedarf es einer etwa einstündigen Fahrt mit dem Mietwagen, um nach Can Picafort zu gelangen. Öffentliche Verkehrsmittel durchqueren den Touristenort mit dörflichem Flair ebenfalls – allerdings sind diese Busse auf die Bedürfnisse der Mallorquiner ausgelegt. Die wichtigste Busverbindung besteht nach Alcúdia. Zudem befördert eine kleine ‚Bimmelbahn’ die Besucher innerhalb des Städtchens von ‚A’ nach ‚B’. Der kleine Küstenort erfreut sich vor allem bei Familien großer Beliebtheit. Haben Groß und Klein die ‚richtige’ Unterkunft gefunden, bereiten Spaziergänge auf der Promenade oder entspannte Stunden am Mittelmeerstrand Jung und Alt besonders viel Freude. Doch auch junge Menschen, die sich fernab des Ballermann-Rummels ins Nachtleben stürzen möchten, werden von Can Picafort begeistert sein. Die Vielzahl an Bars und Diskotheken ermöglicht einen abwechslungsreichen Urlaub bis in die Morgenstunden. Wanderer werden in Can Picafort aufgrund der Nähe zum Naturschutzgebiet S’Albufera ihr persönliches El Dorado entdecken.

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